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Förderung für Solarthermie und Pufferspeicher

Die Nutzung von solarthermischen Anlagen wird in vielen Regionen gefördert und auch der Bund fördert diese Anlagentechnik über das Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA). Mehr dazu von Experte Thomas Ogsoka.
 

Zuschuss für Solarthermie zur Heizungsunterstützung

Für den BAFA-Zuschuss für Solarthermie-Anlagen zur Heizungsunterstützung muss die Anlagen eine Mindestgröße der Kollektorfläche aufweisen. Hierbei wird zwischen den beiden Kollektortypen Röhrenkollektor und Flachkollektor unterschieden:
  • Der effizientere Röhrenkollektor benötigt eine Mindestfläche von sieben Quadratmetern und ein Pufferspeichervolumen von 50l/m², um die Anforderungen des BAfA einzuhalten.
  • Im Bereich des Flachkollektors muss die Fläche mindestens neun Quadratmeter und die Größe des Pufferspeichers 40l/m² betragen.
Für Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung erhalten Hausbesitzer eine Basisförderung von mindestens 2.000 Euro (+ 20 Prozent Zusatzbonus seit 01.01.2016). Größere Solarthermie-Anlagen von mehr als 14 Quadratmetern erhalten einen Zuschuss von 140 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche. Zusätzlich stellt das BAfA verschiedene Bonusförderungen zur Verfügung, die zum Beispiel bei der gleichzeitigen Installation eines Biomassekessels (wie Pelletheizung) ausbezahlt werden.
Neu seit Januar 2016: Wer zusätzlich das ganze Haus auf Energieeffizienz optimiert, kann einen Zusatzbonus in Höhe von 20 Prozent sowie einen einmaligen Investitionszuschuss von 600 Euro für die notwendigen Maßnahmen zur Optimierung des Heizsystems erhalten.

Zuschuss für Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung

Gefördert werden auch Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung. Der BAFA-Zuschuss beträgt dann 50 Euro je angefangenem Quadratmeter Kollektorfläche, mindestens aber 500 Euro. Auch die Erweiterung bestehender Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung ist förderfähig. Bedingung für den Zuschuss ist eine Mindestkollektorfläche von drei Quadratmetern und ein Wärmespeicher mit einem Mindestspeichervolumen von 200 Litern.

Für die BAfA-Förderung reichen Sie innerhalb von neun Monaten nach Inbetriebnahme der Solaranlage den Antrag, die vom Installateur ausgefüllte Fachunternehmererklärung sowie die detaillierte Rechnung in Kopie beim BAfA ein.

KfW-Förderung zur Finanzierung der Solarthermie-Anlage

Finanzieren lässt sich die Solarthermie-Anlage mit einem zinsgünstigen Darlehen der KfW im Programm 167 Energieeffizient Sanieren Ergänzungskredit. Bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit gibt es hier für die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien. Das Programm lässt sich mit der BAFA-Förderung kombinieren. Achtung: Die KfW-Förderung muss vor der Installation der Solaranlage beantragt werden!

Neben diesen bundesweit verfügbaren Förderprogrammen existieren viele regionale Förderprogramme, die Solarthermie-Anlagen auch zur Warmwasserbereitung in verschiedensten Formen fördern. Häufig wird diese Anlagentechnik auch über die regional angesiedelten Energieversorger gefördert.

Mit freundlicher Genehmigung von Energie-Fachberater.de
© Text: BAFA / Sunshine Energieberatung GmbH / Energie-Fachberater.de